Mitteldeutschland in Paris

Der Barockgarten Großsedlitz in Heidenau bei Dresden ist Teil des länderübergreifenden Kulturprojekts „Mitteldeutschland in Paris“. Im Rahmen dieses UNESCO-Kulturfestivals präsentieren sich die drei Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gemeinsam als einheitlicher Kulturraum im Carrousel du Louvre in Paris. [1]
Der berühmte sächsische Garten – auch bekannt als „Sächsisches Versailles“ – wurde als eines der zentralen historischen Bauwerke ausgewählt, um die reiche Schlösser- und Gartenlandschaft der Region international zu repräsentieren. [1, 2]
Das Kulturprojekt „Mitteldeutschland in Paris“
    • Hintergrund: Erstmaliger, gemeinsamer Auftritt der drei mitteldeutschen Bundesländer als geschlossene Kulturregion.
    • Fokus: Vorstellung prägender Schlösser, Burgen, Gärten und historischer Persönlichkeiten, die Europa mitgestaltet haben.
    • Konzept: Hochwertig kuratierte Bildwelten, thematische Stelen und Events im weltberühmten Louvre-Komplex. 

Highlights des Barockgartens Großsedlitz
  • Gartenkunst: Überragendes, 18 Hektar großes Beispiel für französische Gartenbaukunst in Sachsen. [1, 2]
  • Unvollendetes Meisterwerk: Ursprünglich von Graf von Wackerbarth begonnen, kaufte August der Starke die Anlage, um ein sächsisches Versailles zu errichten – aus Geldmangel blieb es jedoch unvollendet. [1]
  • Ausstattung: Berühmt für zwei große Orangerien, weite barocke Sichtachsen, plätschernde Wasserspiele und über 60 originale Sandsteinskulpturen. [1]
  • Besonderheit: Beheimatet eine der größten Sammlungen historischer Bitterorangenbäume (Pomeranzen) im deutschsprachigen Raum. [1]
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